Wir trauern um unsere Cousine



Barbara Freiin v. Richthofen


*  17. April 1919 in Militsch/Schlesien

† 3. Januar 2019 in Bethel/Bielefeld

 

In den Morgenstunden des 3. Januar ist im hohen Alter von 99 Jahren unsere  Cousine Barbara aus dem Hause Groß-Rosen (Riemberg) sanft entschlafen.

Geprägt insbesondere durch ihre Großmutter Therese  und durch Frankensteiner Diakonissen in ihrer Schulzeit ging sie 1937 – zunächst als Helferin - nach Bethel ins Diakonissenmutterhaus. Im April 1947 wurde sie als Diakonisse eingesegnet. 1975, als das Mutterhaus noch fast 1200 Schwestern zählte, wurde sie durch den Diakonissenkonvent  zur Vorsteherin des Diakonissenmutterhauses Sarepta gewählt, ein Amt, das sie viele Jahre in großer Verantwortlichkeit führte. Den Pflegenden galt ihr ganzer Einsatz.

Ihre Zeit als Pflegedienstleiterin des Krankenhauses Gilead in Bethel war geprägt von großen Veränderungen in der medizinischen und pflegerischen  Versorgung, an denen sie mit Umsicht mitwirkte und sich für die Ausgewogenheit von Pflege und Medizin einsetzte.

Durch ihre Tiefe im Glauben, ihre Klarheit im Denken und ihre Disziplin im Handeln hat sie vielen Mitmenschen vor allem auch deshalb Orientierung gegeben, weil sie  eine „menschliche Dimension“ stets im Blick hatte.

Die Richthofen’sche Familie hat eine bedeutende, Vorbild gebende und liebenswerte Persönlichkeit verloren.

Unser Mitgefühl gilt der Schwesternschaft der Stiftung Sarepta und ihrer Familie.

Der Vorstand

Richthofen´scher Familienverbandes e. V.

Wir trauern um