Aus der Presse

Das denkmalgeschützte Wandgrab des berühmten deutschen Geografen und Forschungsreisenden Ferdinand Freiherr von Richthofen (1833-1905) konnte nach liebevoller monatelanger Restaurierung der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden.

Fast in vollem Glanz - es fehlen noch Nachbildungen der beiden Schildkröten und das Porträt Richthofens - konnte es erstmals im Dezember 2003 wieder bewundert werden.

Das Wandgrab Ferdinand von Richthofens wurde 1906 errichtet. Es befand sich in einem jämmerlichen Zustand. Die Restauratoren und Steinmetze hatten jede Menge Arbeit. Die ehemals stark beeinträchtigte Frontfassade aus hellem Travertin (Süßwassermarmor) wurde bearbeitet, die patinaverkrusteten Säulen gereinigt und das rückwärtige Mauerwerk ausgebessert. Auch der stark beschädigte Dachgiebel musste wieder hergerichtet werden. Nach der Reinigung der hochwertigen Schmuck-elemente der Kapitellabschlüsse aus getriebe-nem Kupferblech erhielten diese noch einen schützenden Wachsüberzug. Zum Schluss wurde die historische Grabeinfassung mit grauem Granit ergänzt.

22.200 € kostete die Restaurierung des unter Denkmalschutz stehenden Wandgrabes.
17.300 € davon sammelte der Familienverband von Richthofen. Den Rest gab die Stiftung Deutsche Klassenlotterie dazu.

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